SONS SANS SONS (meaningless sounds)

SONS SANS SONS (meaningless sounds)

 

Die Strukturen von Webstuhl und Gewebe sind in der Notation miteinander verbunden. Ähnlich wie die konventionelle Notenschrift dem Musiker den Verlauf einer Melodie vermittelt, lässt sich über die Webpartitur bereits die Gestalt des zukünftigen Werkstücks ablesen.
Besondre auffallend ist dabei nicht nur die visuelle Ähnlichkeit der vertikal verlaufenden Kettfäden zu Notenlinien, sondern ebenso das musikalische Vokabular innerhalb der beiden Notationssysteme:
Die Weber sprechen von einer Partitur und vom Webstuhl als ihr Instrument.

1677 gibt Marx Ziegler das Weber Kunst und Bild Buch heraus, das zwischen 1708 und 1736 von Nathanael Lumscher als Neu Eingerichtetes Weber Kunst und Bild Buch erweitert wird und als das erste Musterbuch, Muster von Geweben archiviert und reproduzierbar macht.

Das musikalische Material dieser Konzert beruht auf der visuellen Analogie der Webereinotation und konventioneller musikalischer Notation.

Auszeichnungen/ Förderungen:

Ausgezeichnet mit dem Alumni-Stipendium „Künstlerische Forschung“  (2014) der Hessischen Theaterakademie und gefördert von der Konzertförderung des deutschen Musikrats (2014), sowie von ON – Cologne, Büro für NeueMusik, Köln.

 

Uraufführung am 09.06.2014 im Rahmen der Ausstellung „FORTY FIVE SYMBOLS“  in der Kunst-Station St. Peter, Köln mit Sabine Akiko Ahrendt (Violine) und Dominik Susteck (Orgel).

Weitere Aufführungen:

27.04.2015, FrankfurtLAB, Frankfurt, Lecture Performance im Rahmen der Reihe „Miniaturen“

20.08.2015 im Rahmen der Reihe „klingt gut“ des deutschen Musikrats, Kunst – und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn Mit: Sabine Akiko Ahrendt (Violine), Georg Conrad (Elektronik), Dirk Rothbrust (Perkussion)

23.09.2015 Kunst – Station St. Peter, Köln. Mit Sabine Akiko Ahrendt (Violine), Dominik Susteck (Orgel) und Florian Zwißler (analoge Synthesizer)

25.01. – 03.03.2018 im Rahmen der Ausstellung „Kunsthalle for Music“, Witte de With, Rotterdam (NL) mit dem Ensemble der „Kunsthalle for Music“: Bergur Thomas Anderson (Gitarre), Billy Bultheel (Klavier),Sandhya Daemgen (Violine und Stimme), Sara Hamadeh (Violine), Alexander Iezzi (Schlagzeug und Perkussion), Nanna Ikonen (Saxophon und Elektronik), Jackson Moore (Saxophon) und Pau Marquès i Oleo (Cello)

12.04.-13.05 2018 „Ringmodulator“, Gruppenausstellung Kunstraum Düsseldorf, Gefördert von Musikfonds, Kunststiftung NRW und PerformAktiv des Kultursekretariat NRW

Konzertfotos der Uraufführung von  Frederike Wetzels: http://frederikewetzels.tumblr.com/

Dokumentation der Konzerte / Klangbeispiele (headphones recommended!)

 

for the following video, please select „HD“:

 

 

Mehr hier: http://www.lealetzel.de/webereikonzert/